Biografie und Wirken
Der rätselhafte Josef Dürr
Während seine Schriften in Sammlerkreisen der OkkultismusOkkultismus ist ein Sammelbegriff für Lehren und Praktiken, die sich mit den „verborgenen“ Kräften der Natur und des Geistes befassen. Er umfasst Traditionen wie Magie, Esoterik und Hermetik, die über das rein rational-materialistische Weltbild hinaus nach einem tieferen, meist intuitiven oder symbolischen Verständnis der Realität streben.-Szene bis heute überdauert haben, bleibt die Person hinter dem Namen Josef Dürr ein historisches Mysterium. Es existieren kaum verifizierbare biografische Daten über sein Leben, sein Geburts- oder Sterbedatum.
Gesichert ist lediglich sein Wirken im Deutschland der Zwischenkriegszeit. Dürr veröffentlichte seine Arbeiten in den 1920er Jahren über den renommierten Verlag Max Altmann in Leipzig, der als einer der wichtigsten Knotenpunkte für esoterischeEsoterik ist der Sammelbegriff für Lehren, die ein „inneres“, verborgenes Wissen vermitteln, das sich nur dem Eingeweihten erschließt. Sie befasst sich mit den Zusammenhängen zwischen Mensch, Kosmos und dem Göttlichen. In dieser Bibliothek steht Esoterik für den ganzheitlichen, kontemplativen Zugang zur Wirklichkeit. und hermetischeDie Hermetik umreißt einen geistesgeschichtlichen Komplex, der auf den Legenden um Hermes Trismegistos basiert. Sie umfasst alchemistische, astrologische und magische Lehren. Kern ist die Korrespondenz zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos („Wie oben, so auch unten“), die den Menschen als Teil einer göttlichen Weltordnung begreift. Literatur der Weimarer Republik galt. Neben der Experimental-Dämonologie (1926) publizierte er unter dem Pseudonym J. D. Cinvat auch das Werk Experimentalmagie (1928).